Im Literaturhaus Stuttgart:: Literatur und Strom: Code - Interface - ConceptVom 9. bis zum 11. November findet im Literaturhaus
Stuttgart ein Festival der Netzliteratur statt. Die Tage stehen unter dem Motto:
Code – Interface – Concept. Genauere Informationen zu den
Veranstaltungen finden sich auf der Website des von Johannes Auer kuratierten
Festivals. Am 11. November werden auch die Preisträger des 1.
Junggesellenpreises der Öffentlichkeit präsentiert.
Code und Interface verhalten sich in der Praxis
der Netzkunst und Netzliteratur oft antagonistisch. Glaubt die eine Seite, die
Hacker seien die eigentlichen Künstler und das Bildschirmereignis sei nur
sekundär, betrachtet die andere den Code als bloßes Mittel zum Zweck
und die Programmierer als die Handwerker der digitalen Welt. Dabei sind Code und
Interface doch zwei Seiten einer Medaille. Auch verbindet beide Lager die
Entmaterialisierung des künstlerischen Produkts und damit unweigerlich die
Tendenz zum Konzept.
Das Festival Code - Interface - Concept greift diese These auf und stellt an 3 aufeinander folgenden Abenden im Literaturhaus Stuttgart je einen der Begriffe ins Zentrum mit Präsentationen, Lectures, Gesprächen von und zwischen wichtigen Netzliteraten / -künstlern und -theoretikern. Teilnehmer: Florian Cramer, Berlin / Jodi (Joan Heemskerk, Dirk Paesmans), Alban Nikolai Herbst , Sabine Breitsameter, Berlin / Johannes Auer, Stuttgart, Valeri Scherstjanoi, Berlin / Friedrich W. Block, Kassel, Beat Wyss (Karlsruhe) im Gespräch mit Hans Dieter Huber (Stuttgart), Beat Suter, Zürich / René Bauer, Zürich, Thomas Dreher, München, Cornelia Sollfrank, Hamburg. Website des Festivals: http://www.code-interface-concept.de/ Adresse: Literaturhaus Stuttgart Breitscheidestrasse 4 70174 Stuttgart Fon 0711 – 22 02 17 3 Fax 0711 – 22 02 17 48 www.literaturhaus-stuttgart.de Posted: Mittwoch - November 02, 2005 at 06:23 nachm. |
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